In unserer modernen Zeit erfreuen sich bargeldlose Zahlungsmethoden einer ständig wachsenden Beliebtheit. Das ist nicht nur darauf zurückzuführen, dass bargeldlose Zahlmethoden im Allgemeinen sicherer sind als Cash, sind sie auch wesentlich bequemer. Zu den am weitesten verbreitetsten bargeldlosen Zahlungsmitteln zählen die Kreditkarten. Das liegt sicher daran, dass die Karten der großen Gesellschaft weltweit in Millionen von Geschäften, Restaurants, Tankstellen und anderen Unternehmen akzeptiert werden. Zudem sind Kreditkarten erheblich sicherer als Bargeld, da der Karteninhaber bei Verlust oder Diebstahl der Karte eventuell entstehende Verluste vom Herausgeber der Kreditkarten ersetzt bekommt, vorausgesetzt, der Schaden wird rechtzeitig gemeldet. Auch falsche Abbuchungen werden erstattet, wenn der Karteninhaber nachweisen kann, dass er nicht der Initiator gewesen ist.
Der Hauptgrund für die wachsende Verbreitung der Kreditkarten ist jedoch die Zunahme des Internethandels. In vielen Onlineshops kann man nur mit Kreditkarte einkaufen. Das gilt ebenfalls in vielen Fällen für die Buchung von Online-Flug- bzw. Bahn- oder Bustickets. Dabei sollte man aber beachten, dass Kreditkarte nicht gleich Kreditkarte ist. Während man für einige Karten zum Teil nicht unerhebliche Jahresgebühren bezahlen muss bieten einige Kartenunternehmen Kreditkarten kostenlos an. Am besten und leichtesten kann man einen Vergleich im Internet durchführen. Dabei sollte man vor Abschluss eines Vertrages alle Bestimmungen und Bedingungen sorgfältig durchlesen. So wird oft für eine kostenlose Kreditkarte geworben, wenn man dann aber die Vertragsbestimmungen genauer betrachtet, findet man, dass dafür bei jedem Abheben von Bargeld eine bestimmte Mindestgebühr fällig wird. Diese mehrmaligen kleinen Gebühren können die einmalige Jahresgebühr einer klassischen Kreditkarte weit übertreffen. Man sollte auch darauf achten, wie hoch die realen Zinsen bei Inanspruchnahme des Kreditrahmens sind. Überhaupt ist es anzuraten, diesen Kreditrahmen nicht allzu hoch anzusetzen, damit man nicht in Versuchung gerät, mehr auszugeben, als man hat.